Zeitraum
Das Projekt beginnt am 1.5.2009 und endet am 30.4.2010.
Konkrete Ziele
- In keiner Woche mehr Zigaretten rauchen, als in der Woche davor
- Am Tag mindestens 5 Units ungekochtes Obst und Gemüse konsumieren
- Mindestens 2 Std. Sport pro Woche
- Regelmäßig 6-7 Std. Schlaf pro Nacht
- Reduktion der Arbeitszeit auf ca. 60% der Wochenzeit exkl. Schlaf (ca. 52,5 Std./Woche)
Unkonkrete Ziele
- Gesündere Ernährung
- Weniger Kaffeekonsum
- Weniger Alkoholkonsum
- Effektives Stressmanagement
“Das Rauchen aufzugeben ist nicht schwer. Ich habe hunderte Male getan.” soll Mark Twain einst gesagt haben. Auch ich habe des öfteren versucht, dieses elende Laster aufzugeben; habe bis dato aber immer spätestens nach ein paar Wochen dem Drang nachgegeben. Ich rauche seit ca. 8 Jahren und bin der Abhängigkeit definitiv überdrüssig.
Obwohl ich eigentlich der Ansicht bin, die einzig wahre Methode aufzuhören ist Cold Turkey, werde ich diesmal einen anderen Ansatz wählen – nämlich einfach die Maßgabe, in keiner Woche mehr zu rauchen, als in der Woche zuvor. Wahrscheinlich werde ich dann in einigen Wochen auf Cold Turkey umsteigen, aber vorerst reicht mir diese Maßgabe.
Eigentlich ist dies selbsterklärend – 5 Units werden empfohlen und sind in keinem Fall verkehrt. Gleichwohl kommt noch der Aspekt hinzu, dass ich selten zu Hause bin und deshalb meist auswärts oder einen Snack zwischendurch essen muss. Frisches Obst oder Gemüse sind deshalb meist nicht leicht zu bekommen. Im Endeffekt, alles eine Frage der Organisation
Beim Sport habe ich es früher meist übertrieben – von null auf hundert, hieß die devise. Letzten Sommer habe ich quasi aus dem Stand an einem 10 km Lauf teilgenommen. Die bescheidenen 1:05 h, die ich dafür gebraucht habe, haben mich dabei weniger gestört, als das Bewusstsein, es mal wieder übertrieben zu haben. Deshalb werde ich es mal langsam angehen lassen. Und 2 Std. sind immer noch mehr, als die 0,0 Std., die ich in den letzten Wochen aktiv war.
Ich schlafe für mein leben gerne. Leider wird meine biologische Uhr von der Gesellschaft nicht als Norm betrachtet, weshalb ich schon in der Schulzeit ein massives Schlafdefizit mit mir herumgeschleppt habe. Ich bin leider zwischen 22 Uhr und 1 Uhr morgens oftmals sehr aktiv und produktiv. Das ändert aber nichts daran, dass ich um 8 Uhr wieder im Büro sitze.
Letztendlich braucht es auch hier eine sanfte Gewöhnung an den Arbeitsrhythmus. Und 6-7 Std. Schlaf pro Nacht sollten es sein – nicht mehr, und nicht weniger.
Mein Job hält mich derzeit 24/7 auf trab. Wenn ich nicht arbeite, denke ich an die arbeit; denke an die Dinge, die ich noch erledigen muss, grüble über Herausfoderungen, usw. Ich habe zunehmend gelernt “nein” zu sagen und schaffe es auch mal abzuschlaten; gleichwohl muss dies konstanter möglich sein. 52,5 Std. Nettoarbeitszeit pro Woche müssen reichen. Alles eine Frage des Time Managements und der Organisation. Andernfalls bin ich einfach nicht für diesen Job geeignet.
Hier gilt, was ich bei Obst und Gemüse schon sagte – aufgrund der vielen Reiserei nehme ich mir zum einen viel zu wenig Zeit für Mahlzeiten, zum anderen esse ich meist außerhalb oder konsumiere Snacks zwischendurch. Insgesamt soll das Verhältnis von frischen, selbst zubereiteten Mahlzeiten zu Fertiggerichten und Restaurantbesuchen wieder in Balance kommen. Genaue Kriterien werde ich mit der Zeit festlegen.
Ich liebe Kaffe, und ich konsumiere ihn in Unmengen. Im ersten Schritt werde ich festhalten, wie viel Kaffe ich derzeit überhaupt trinke (5-10 größere Tassen könnten es sein). Im zweiten Schritt werde ich mir vielleicht eine ähnliche Regel auferlegen, wie bei Zigaretten, wenngleich das Ziel nicht null sein muss.
Derzeit trinke ich auch gerne unter der Woche mal 1-2 Bier als Absacker. Auch Wein trinke ich bei Gelegenheit sehr gerne. Insgesamt gilt es auch hier erstmal festzustellen, wie viel Alkohol ich wirklich konsumiere. Im zweiten Schritt könnte das Ziel sein, dauerhaft nur ein Mal pro Woche Alkohol zu konsumieren.
Stress plagt mich ungemein. Negativer Stress, wohlgemerkt. Positiver Stress ist geprägt von “Erfolgserlebnissen.” Da meine Arbeit aber quasi nie beendet ist, fehlt mir oft der Abschlusspunkt, an dem ich wieder auftanken kann.
Vieles davon ist Einstellungssache und ich werde einfach lernen müssen, mich nicht Stressen “zu lassen”.
Vorerst werde ich die Frequenz der Tage dokumentieren, an denen ich mich besonders “gestresst” fühle. Ein konkretes Ziel wird sich auch hier mit der Zeit herauskristallisieren.